Schöner Stiften
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Knallharte Recherche
Ulrike Knöfel berichtet diese Woche im Spiegel (1.9.) über Flashmobs. Im Artikel wird die Brücke zu Weblogs geschlagen: "Doch wer immer eine skurrile oder auch nur blödsinnige Idee hat - der Cyberspace ist auch dafür nach wie vor der beliebteste Platze, um sie zu verbreiten. Vor allem der Trend zu drolligen Gesellschaftsspielen und zur Ego-Entblößung scheint im World Wide Web anzuhalten. Bei Anbietern wie der österreichischen Firma Knallgrau kann sich jeder Netznutzer zum Beispiel ein so genanntes Weblog einrichten, eine Art Internet-Notizbuch, das öffentlich geführt wird und in dem sich auch sonst jeder mit Kommentaren verewigen kann. ... Die Urheber solcher privater Homepages seien in der Regel "äußerst gebildet, in ihren Berufen hoch qualifiziert und zwischen 25 und 35 Jahre alt", sagt Knallgrau-Geschäftsführer Alexander Ostleitner...." Die Autorin schreibt weiter über Skurrilitäten wie "Nacktloggen" und amerikanische Diät-Weblogs. Sie kommt zum Schluss:
"Auch diese neue Form des Alltagsexhibitionismus mutet seltsam an, kann aber nicht überraschen. Der Mensch, das ahnt Experte Weibel schon lange, entwickle sich nun einmlal immer mehr zum "Darsteller seiner selbst". Egal, was man anstellt, Hauptsache, es geschieht öffentlich. Zu seinem Glück braucht der Homo nonsens, außer diesem oder jenem Einfall nur eines: Publikum."
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Blogger-Konferenz in Harvard unter Kritikerbeschuss
Einen bitterbösen, sehr amüsant zu lesenden Kommentar über die geplante Weblog-Konferenz in Harvard bringt Andrew Orlowski in The Register. Die von dem "Weblog-Guru" Dave Winer geplante "BloggerCon steht unter Kritikerbeschuss wegen der hohen Kongressgebühren und der Auswahl der Redner. Und einige Kritiker fragen sich, warum man über Blogging überhaupt eine eigene Konferenz macht:
"A convention for blogging is like a convention for... I dunno, handwriting. Or cassette tape recording..." [OL Daily]
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Barbie's Weblog
Barbie hat auch eins: Artikel über Weblogs in PR und Werbung von More Brains.
"Das Blogger-Phänomen ist auch ein grassroots-Phänomen. Die ersten Blogs in der Werbe- und PR-Branche sind zwar da, aber sie kommen nicht von den Dickschiffen und Topkreativen aus den Top 20. Sie kommen von unten. Von freien TexterInnen, AutorInnen, JournalistInnen und kleineren Agenturen. Im Kreativbereich überwiegen von Frauen."
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Sind Business Weblogs sinnvoll?
Mex-Blog nennt 10 Gründe, kein Business Weblog zu führen, darunter einige, die vor allem bei Großunternehmen auftreten: Abstimmung mit PR- und Rechtsabteilungen erforderlich, Betriebsgeheimnisse könnten ausgeplaudert werden, Meinungsverschiedenheiten im Unternehmen könnten über das Blog ausgetragen werden usw.
Diese Argumente stimmen: Wenn man sich nicht vorher genau überlegt, was und wen man mit einem Weblog erreichen möchte. Weblogs sind kein Allheilmittel, sondern Werkzeuge, die richtig eingesetzt werden müssen. Dazu muss man entscheiden über:
- den richtigen Autor oder die Autorengruppe (der Vorstand?, die PR-Abteilung?, jeder Teammitarbeiter?)
- die Zielgruppe (Kunden, Mitarbeiter?)
- das Ziel (Information? , Projektentwicklung?, Expertenaustausch? etc.)
- den Charakter (Umgangssprache?, Öffentlich oder nichtöffentlich?).
[MEX Blog]
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Ranking in Suchmaschinen verbessern
Das Eckpunkte.log greift einen für Unternehmen wichtigen Aspekt der Business Blogs auf: sie können dazu beitragen, die Auffindbarkeit der Unternehmenssite zu erhöhen. Bei der wichtigsten Suchmaschine Google führen häufige Aktualisierungen zu höheren Rankings, auch andere Suchmaschinen stufen dann in der Regel höher ein. Das bessere Ranking durch Blogs wird erzielt, ohne dass man kostenpflichtige Einträge bei Google machen muss.
Der umfassende Artikel dazu unter SEO Today
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